Sweetest place on earth: Zuckermonarchie

Oh wie süüß, schau mal das heißt Zuckermonarchie! Meine Liiieblingsstühle! Ohgott, mein Traumsofa steht da!! Pompoms, wie schöön…Den Sonnen-Spiegel wollte ich auch schon immer. Und wie schön sind eigentlich die kleinen Tische??? Geeeiles Bild…

So ungefähr waren meine Reaktionen. Tausend verschiedene Reaktionen, Gefühle, Erinnerungen, Träume und mehr auf einmal. Wie ein riesengroßes Abenteuer, bei dem man einfach nicht still bleiben kann.

Mein Freund kann bezeugen, wie aufgeregt ich an diesem Tag war. Der ganze Tag war eigentlich schon aus dem Grund aufregend, weil wir Jahrestag hatten und zwei Tage an der Nordsee vor uns hatten. Was aber meinen Glückszustand bis zum Himmel vergrößert hat, war der Besuch in diesem süßen, wunderbaren, gemütlichen Café in St. Pauli in Hamburg. Das hält auf jeden Fall, was es verspricht: Es ist Zucker pur. Und so habe ich mich auch gefühlt. Wie in einem Zuckerschock. Und Glücksgefühlschock…

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Um nicht zu übertreiben war ich schon in einer Milliarde Cafés. Schöne Cafés, volle Cafés, teure Cafés, nicht so schöne Cafés, kleine und große Cafés. Und habe schon ein Vermögen an meine Leidenschaft gezahlt. Aber noch nie war ich einem Café, das ungefähr alles hat, was ich schon immer haben wollte. Ich bin eben eine kleine Prinzessin. Und in der Zuckermonarchie fühle ich mich wie in meinem Schloss… So viel Schönheit, so viele kleine Details, so viel Ordnung, Bilder und Blumen. Glitzer. Da weiß ich gar nicht wohin mit meiner ganzen Freude!

Ach, und was ich fast vergessen habe: Der Kaffee ist auf jeden Fall auch super!

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„Lang lebe der Genuss! Hier wäre Marie Antoinette sicherlich liebend gern eingezogen. Besuche unser kleines Königreich mitten in Hamburg St. Pauli und entdecke unser zuckersüßes Sortiment. In drei individuell eingerichteten Themenzimmern kannst Du unsere süßen Leckereien zusammen mit feinen Kaffeespezialitäten, erlesenen Tees oder hausgemachten Limonaden genießen. Am Wochenende servieren wir Dir unser opulentes Frühstück „Katharina die Große“ auf einer dreistöckigen Etagere und nach Vorbestellung unseren königlichen Afternoon Tea.“

Zuckermonarchie
Café & Events

Taubenstraße 15
20359 Hamburg

 

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Eine Liebeserklärung an Auckland.

Es gibt nichts Schöneres als über deine Harbourbridge zu fahren. Das ist wie eine Tafel Schokolade und tausend Küsse zusammen.

Direkt am Wasser entlang. Wasser, das jeden Tag seine Farbe zu ändern scheint. Einmal dunkles, tiefes Blau, ein anderes Mal unglaublich Türkis. Und am nächsten Tag beides, mal so mal so. Jeden Tag für eine Überraschung gut

Deine Skyline ist so wunderschön. So viele unterschiedliche, atemberaubende Gebäude. Und mittendrin das Schönste von allen: der Skytower. Bist du nicht wundervoll.  Der Skytower, der jeden Tag, je nach Anlass, in anderen Farben erstrahlt.. Und dann dein Hafen. Mit den vielen Segelbooten und Schiffen.

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Du bist beides: busy und relaxed. Die Hauptstraße wie eine typische Shoppingmeile eben. Shop an Shop. Café an Café. Mensch an Mensch. Ein bisschen Business und auch ein bisschen Hektik. Viel Multi Kulti. Dafür gibt es immer irgendwelche Zufluchtsorte, an denen man dem Lärm und den Menschenmassen entfliehen kann. Parks, kleine Gassen, der Hafen, Strände. Traumhaft schöne Strände und Promenaden! Nur fünf Minuten von dem Chaos entfernt… Als wäre man an einem komplett anderen Ort, tausende Kilometer entfernt… Deine Umgebung ändert sich im Fünf-Minuten-Takt. Und auf einmal: pure Entspannung. Mein Lieblingsstrand in der Innenstadt ist eindeutig Mission Bay. Der Hinweg wieder das größte Vergnügen. Am Meer entlang, an schönen Häusern und vielen Sportlern vorbei. Den besten Moccha bei ‚On Kohi‘. Und einer der schönsten Lookouts in Auckland. Mit Ausblick zu Waiheke Island.

Dein Drum Herum ist genauso wundervoll wie dein Innenleben. Stadtteile, so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Mal romantisch in Grey Lynn und Devonport, mal sportlich in St. Heliers, mal süß in Browns Bay. Ein halbes Jahr auf der Northshore zu leben war das größte Glück überhaupt. ‚Long Bay‘ ist auch nach dem tausendsten Besuch noch wunderschön…Die Sonnenuntergänge jedes Mal anders. Jedes Mal traumhaft schön. Für den Ausblick lohnt es sich doch immer wieder, laufen zu gehen…

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Deine Cafés sind unersetzbar. Jeder Cafébesuch ist wie Urlaub. Vor allem, wenn das Café am Meer liegt. Und man mit seinen Liebsten noch ein bisschen rumschlendern kann. Welches davon mein Lieblingscafé ist? Schwer zu sagen, denn Liebe steckt in jedem Einzelnen. Das Liebste ist wohl ‚Fact tree‘.

Von dir aus kann man die besten Kurztrips überhaupt machen. An die windigen, wilden Strände der Westküste, auf die Trauminsel Waiheke, in geschützte Gebiete und Landschaften wie der Tawhanarui Regional Park… Du bist sowieso so unendlich groß, dass man immer wieder etwas Neues zu sehen bekommt. Wie oft habe ich mich stundenlang nur in der Innenstadt verfahren?…Und immer woanders gelandet.

Wenn ich es mir aussuchen könnte, wärst du mein Zuhause. Auckland ich liebe dich.

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Reise in die Stadt der Träume. ☆

Tossa de Mar- hier findet jede verträumte Prinzessin ihr Zuhause.

Durch die Straßen Tossas zu laufen, war für mich, als würde ich durch meine eigenen Träume wandeln.

Eine wunderschöne kleine Altstadt, traumhaft enge Gassen an jeder Ecke, Bilderbuch- Cafés, süße Shops, und ganz am Ende steht eine atemberaubend gut erhaltene Burg. Am Zipfel des Städtchens, in das Meer ragend.

Von der Burg aus wird dir der Atem von türkisblauem Meer, tiefen Schluchten und unendlicher Weite geraubt.

 

Es war ein nicht so traumhafter Tag, als mein Freund und ich uns dazu entschlossen haben, von unserem Camp „Canyelles“ in das nur 5 Kilometer entfernte „Tossa de Mar“ zu fahren.

Wir wussten anfangs nicht so Recht, was wir anfangen sollten, mit diesem grauen, von Wolken durchzogenen Tag, somit konnte alles nur besser werden. Um eine Stadt anzuschauen war das Wetter dann aber doch noch gut genug, und so packten wir unsere Siebensachen und machten uns auf den Weg. Wow- es war ein wirklich hübscher Weg bis dahin aber was uns dann erwartete war noch so viel schöner!

Die Stadt liegt hinter einem Hügel versteckt und macht die Abfahrt dadurch so wunderbar aufregend.

Ich war wirklich sprachlos von dieser verschlafenen und doch so lebhaften Stadt, die mehr ein Dorf ist. Schon der touristische Teil gefiel mir sehr gut, einfach weil der Charme geblieben ist. Tossa de Mar ist sehr bunt- bunte Blumen, Palmen, Menschen. Mir hat es gefallen, die vielen Leute so aus dem Auto heraus beobachten zu können, und es schien mir so, als ob die Einwohner das auch ganz gerne täten.

Einfach still und regungslos das Treiben beobachten.

Sie sind, wie ihre Stadt: so wundervoll verträumt.

Die sitzen nämlich sehr gerne am Fenster oder ihrem Eingangstreppchen, und schauen einfach nur. Oder sie halten ihre Schwätzchen, bei denen sie alles Andere um sich herum ausblenden. Auf der Suche nach einer Parklücke haben sich mein Freund und ich mal in eine wirklich sehr schmale Einbahnstraße verirrt.

Mitten drin stand dann irgendwann einfach ein Auto abgestellt, die Fahrer draußen, leidenschaftlich laut mit einem Anwohner plaudernd. Wir haben uns wirklich geärgert, weil sie sich scheinbar nicht an uns zu stören schienen. Und mein Freund hat kein mäuschenstilles Energiesparauto. Ungelogen: es hat mindestens eine Viertelstunde gebraucht, bis sie uns bemerkten, und ihre Auto endlich in Bewegung setzten- mit einem bedenkenlosen Entgegenstrahlen!!!

Als hätten sie alle Zeit der Welt. Und als hätten wie sie.

Aber die hatten wir nicht, denn wir hatten ja noch so viel zu erkunden!

Danach nie wieder. Wir sind von diesem Tag an immer zum gleichen, teuren Parkplatz gefahren…

Die Zeit verflog wirklich regelrecht- wurde uns mit einem Blick auf unsere unmenschlich hohen Parkgebühren klar.

Aber man muss sich diesem Ort einfach anpassen, und sich alle der Zeit der Welt lassen. Beim Laufen, Eis essen und auch beim Fotos schießen…

Zeitlos sein und vor sich hin träumen. Sonst gelingt das Mittelalter- Feeling auch gar nicht!

In meinem Leben habe ich noch nie so eine eindrucksvolle Burg gesehen.

Sie ist wunderschön. Und so wunderschön erhalten. Und sie liegt direkt am Meer! Von ganz viel Grün, Bunt, und eben Blau umgeben.

Nicht zu vergessen all diese engen, kleinen Gassen, in denen sich ebenso süße Souvenir- Shops verstecken. Jedes Steinhäuschen hat diese herzigen, hölzernen, farbigen Fensterläden mit roten Geranien davor- wie aus dem Bilderbuch! Die steilen Gassen sind durchgängig aufwändig gepflastert.

Hinter jeder Ecke verbirgt sich Zeitlosigkeit und pure Schönheit.

Alles ist so klein und niedlich, in jeder Eisdiele will ich ein Eis essen, immer Stracciatella, jedes einzelne Geschäft will ich feinsäuberlich auseinander nehmen, und romantische Restaurants gibt es hier sowieso viel zu viele.

Unbedingt erwähnenswert ist es außerdem, einen Besuch in das Ledergeschäft zu wagen. Denn dort sind die Preise nicht jenseits von Gut und Böse wie man es gewohnt ist, sondern erstaunlich erschwinglich!

Von jedem Flecken der Burg aus hat man einen grandiosen Blick auf das unendlich weite, stille, tiefblaue Meer. Das liegt daran, dass die Burg und die angrenzende Altstadt auf einer Landzunge sitzen. So märchenhaft schön. Wie wirklich Alles. Die kleine Bucht „Platja d’es Codolar“an der hinteren Seite der Burg ist übrigens ein wahrer Geheim- Schnorchel- Tipp! Obwohl Felix und ich an vielen Stränden waren, wurden alle von dieser türkisblauen Bucht eingeholt. Man kann auf den riesigen, flachen, so schön aufgewärmten Steinen liegen und um die Vielfalt an den hübschen Fischen zu sehen, muss man gar nicht in die unheimliche Weite schwimmen. Highlight unseres Schnorchel- Abenteuers war eine majestätische schwarz- goldene (eigentlich ja eklig gruselige) Moräne, die ich vor lauter Aufregung aus Versehen als „Hyäne“ bezeichnet habe…upsi!

Diesen doch noch perfekt gelungenen Tag in Tossa haben wir beide mit einem romantischen Dinner in der Altstadt abgerundet. Die Auswahl war wirklich riesig, aber unser Hunger ebenfalls, und der hat uns nach einer Viertelstunde nicht noch weiter suchen lassen. Geendet sind wir bei einem sehr netten Restaurant, zuvorkommendem Personal, hervorragendem Fisch und einem Glas selbstgemachtem Sangria.

So viele schöne Erinnerungen habe ich an keine andere Stadt auf der Welt- allein schon wegen der Millionen Bilder. Von Pflastersteinen, Gassen, Fensterläden, Treppen, Burgrelikten. Von mir und meinem Freund.

Auch jetzt noch, Monate später, denke ich so oft und gerne an meine Traumstadt zurück und so bin ich- nur bei dem Gedanken daran- Zeitlos.

Und inmitten meiner Kindheitsträume.

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                                                                                                                                 B.☆

Cape Farewell und die Villa Kunterbunt.

„Man vergisst alles um sich herum, wenn man sich an diesen wunderschönen, verlassenen, überwältigenden Orten befindet. 26.02.14

Irgendwo im Nirgendwo.

Irgendwo, verlassen, zwischen Wald, hellgrasgrüner Hügellandschaft und wilder Westküste, findet man Wharariki Beach, das sich im am nördlichsten Punkt der Südinsel Neuseelands, dem Cape Farewell, befindet.

Allbekannt und berühmt ist jener Aussichtspunkt, der am nördlichsten Zipfel der Südinsel liegt. Tagtäglich fahren Busse, vollgepackt mit Touristen aller Welt, zu genau diesem Flecken der wunderschönen ‚Golden Bay‘. Das erste Bild das bei Google erscheint, tippt man ‚Cape Farewell‘ in seinen Computer ein, ist, wovon ich rede: Der in das unruhige Meer ragende Felsen, mit dem Loch in der Mitte, das an einen Torbogen erinnert.

‚Was für ein wilder, verlassener und ungestörter Ort, denke ich erst, bis ich dann schon von dem ersten Touristenbus überrumpelt werde. ‚Was für ein hässlicher Bus in dieser traumhaften Landschaft schießt mir als nächstes in den Kopf. Raus drängen sich klischeehafte Bilder von Touristen: Überlebensausrüstung mit 360° Sonnenschutz und einer Kamera, die sie selbst kaum tragen können. Eilen dann hin zu der berüchtigten Attraktion als gäbe es kein Morgen mehr und scheinen keinen einzigen Moment ihrem Auge zu widmen, aber der Linse ihrer Kamera.

Sie schießen ihre ersehnten Fotos und weiter gehts… Erste Attraktion abgehakt.

Da frage ich mich, wie man denn überhaupt irgendetwas von einem Platz mitnehmen kann, wenn man nicht einmal fünf Minuten aufbringen kann, weil man schon wieder gleich zur nächsten Attraktion huschen muss… Da haben meine Reisetruppe und ich ein bisschen mehr Flexibilität mit unserem eigenen Camper und so können wir uns dazu entschieden, ein paar Tage dort oben zu verbringen.

Durch puren Zufall landen wir am wohl traumhaftesten Ort der Erde. Inmitten der unzähligen, grellgrünen, von den Schafen weiß befleckten Grashügeln Neuseelands- wie am Ende der Welt, abgeschottet von dem Stress und Lärm der Stadt. Wohin der Blick auch wandert, da ist nur das reine, beruhigende Grün, der scheinbar ‚kahl geschorenen Hügel‘. Wir übernachten in einem Camp, das mich an die Villa Kunterbunt der Pippi Langstrumpf erinnert- wilde Pfauen und andere Arten wilder Vögel, hunderte von Schafe, und Pferde, die unbekümmert frei über das Gelände marschieren. Oft einmal kommt es da vor, dass man von dem ein oder anderen Tier überrascht wird- auf der Veranda am Sonnen, in der Küche beim Kochen oder sogar beim Kaffee trinken, in dem süßesten Café der Welt. Noch nie bin ich an so einem eigenartigen aber wundervollen Platz gelandet. Das Café ist wie eine Art „Wichtelwald“- alles klein, praktisch, süß! Das eigentliche Café ist in einem ausgebauten Camper wagen und das Gelände herum ausgestattet mit einfachen Holztischchen, kleinen Hockern und klassischer Musik, die aus dem kleinen Hausgärtchen schallt. Allgemein mit wenig Aufwand betrieben, dafür aber mit umso mehr Herz.

Von dort aus starten dann verschiedenste Spazier- und Wanderwege ins Ungewisse. Ohne große Erwartungen stürzen wir uns in eins von den Abenteuern und werden von nichts anderem als purer Schönheit der Natur erwartet. Der so gar nicht touristenausgerichtete Weg verläuft über Hügel und Wiesen weidender Schafe, durch Busch über Stock und Stein hin zu womit man dort am Wenigsten gerechnet hätte- riesige, weiße, windige Sanddünen und dahinter wilde, raue Küstenlandschaft mit Klippen, Höhlen und ‚gestrandeten‘ Felsinseln. Ein überwältigendes Bild. Die Landschaft sieht so unwirklich schön und unberührt aus, dass man meinen könnte, sie wäre ‚ausgesetzt worden‘.

Die Sanddünen haben Etwas, in dem man sich gerne Verlieren will; sie sehen nach bedingungsloser Freiheit aus. Da ist keine Menschenseele weit und breit, nicht einmal Fußspuren kann ich in dem feinen Sand erkennen, da ist nur der Wind, der über die Dünen fegt wie ein Tornado und jegliche Klänge verstummen lässt.

Ich will alles einsaugen: die Luft, die Ruhe, den Sand, das Wasser, die Freiheit Ich lasse los- von allem; und renne. Kleinste Sandkörner fliegen um mich herum wie Dunst und vernebeln die Traumlandschaft. Ich renne bis zum Wasser und beobachte wie wuchtig die Wellen vom Wind an die Klippen peitschen.

Es hat etwas bedrohliches, und man will nicht unbedingt ins Wasser hüpfen, aber es hat auch etwas Befreiendes.

Der Strand sieht ein bisschen aus wie ein großes Labyrinth- so viele Felsbrocken, Höhlen und Geheimwege, denen man folgen will. Es ist als lauere hinter jeder Felswand ein anderes Geheimnis. Ich sehe seltsame Wischspuren im Sand, die mich hin zu einer großen Pfütze vor einer Höhle führen. Was ich in der Pfütze sehe, kann ich nicht glauben- Babyrobben, die friedlich vor sich hin planschen. Sie sind nicht scheu, eher neugierig, und kommen erstaunlich nahe. Ich sitze da Ewigkeiten und beobachte, wie die kleinen Kreaturen miteinander spielen und das Leben genießen. Bis ich dann sehe, wie sich etwas Größeres anschleicht. Es ist die Mutter und die ist ganz und gar nicht über den Besuch erfreut, und wird gleich mal laut! Beschützerisch drängt sie sich vor ihre Babys und spricht böse Worte mit mir. Ich will noch eine gute Aufnahme, aber dann lasse ich der Familie lieber ihren Frieden und gehe weiter. Ich könnte noch Ewigkeiten damit verbringen, auf einer Düne zu sitzen und das Meer zu beobachten, aber der Wind peitscht auch mir um die Ohren und ich weiß es ist Zeit, mich von diesem magischen Ort zu verabschieden.

Mit unzähligen Blicken zurück auf dieses Naturspektakel begebe ich mich auf den Weg, Richtung Realität. Und verstehe, warum der Kapitän James Cook dieser Landzunge damals den Namen ‚Abschied‘ gab: Cape Farewell ist ein Flecken, an dem man einsam sein möchte –und loslassen will von sämtlichen Ballasten, die man mit sich rumträgt. Ich kann mir keinen schöneren Ort vorstellen, um Abschied zu nehmen.

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B.☆