How hard I try. – Filous

Lyrics by Heart

I’m holding on, to many things passed.To anything that’s gonna change my memories back. I’m holding on, to everyone good. To everything that’s ever been the way that it should. I’m holding on, to things you said. Before you forgot what this love really meant to you. The words that I sent to you now forgot into you.
No matter how hard I try.

 

 

Ich halte mich fest. Kralle mich fest. Bohre meine Fingernägel tief in das Fleisch deines Arms. So kannst du nicht entkommen. Ich bin erstaunt darüber, wieviel Kraft in mir steckt.Ich sehe dich an, schenke dir meinen liebevollsten Blick, tausend Tränen und all meine Liebe- du willst sie nicht. Du nimmst sie nicht an,dabei muss man Geschenke doch annehmen.

Ich versuche doch nur, dich zu halten. Dich zu be-halten. Denn schon längst,bist du Teil von mir geworden. Du hast einen festen Platz in meinem Herzen. Der wird auch für immer für dich reserviert bleiben. Auch, wenn er lange, oder vielleicht für immer, leer stehen wird.

Ich strecke dir meine Hand entgegen. Wie so oft. Du nimmst sie nicht, du sagst, wir sollten das lassen. Händchen halten reicht dir nicht. Und wieder, wie so oft, lässt du mich in der Kälte stehen. Du lässt mich alleine mit der Kälte, mit meiner ausgestreckten Hand, die anfängt einzuschlafen. Von der Kälte und der Gewohnheit, nicht angenommen zu werden.

 

Auch nach dem dritten Mal bin ich erschüttert, wie beim ersten Mal. Eine schlimme Leere und unkontrollierbarer Liebeskummer. Du hast alle Lichter ausgeknipst. Wie kalt du doch bist. Dabei warst du immer der Einzige, bei dem mir warm war. Bei dem sogar meine rechte, sonst immer eisige Hand, warm war.

Ich lasse Erinnerungen aufleben. Renne der Realität davon. Denn die Gedanken daran, was war, sind so viel schöner als die daran, was ist. Und jedes Mal, wenn ich daran erinnert werde, dass nichts je wieder so sein wird, werde ich zurück auf den Boden der Tatsachen geschleudert. Jedes Mal denke ich ‚es ist doch schon jeder Knochen gebrochen. Jetzt kann wenigstens nichts mehr kaputt gehen. Aber es hört nicht auf.

 

Immer wieder komme ich auf dich zurück. Du bist mein Sample. Vielleicht Einbildung. Denn du bist schon so weit entfernt von heute. Dein Platz wird für immer leer stehen. Was für eine Verschwendung…

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B.☆

 

 

 

Über wenig und viel Veränderung.

Ich liebe Veränderung.

Ich liebe es, mein Zimmer zu verändern, Dinge zu verrücken. Bis sie mir wieder besser gefallen und ich das Gefühl habe: „da gehören sie hin.

Ich liebe es, meinen Haarschnitt immer und immer wieder zu verändern. Obwohl ich längst weiß, dass mir der Pony beim vierten Versuch auch nicht besser stehen wird als davor. Manchmal finde ich einfach, dass meine Haare nicht mehr aussehen wie Ich. Nicht mehr passen. Wenn ich mein Leben verändere, müssen eben auch die Haare mitziehen.

Ich liebe es, meinen Kleiderstil umzuändern, ihm eine neue Note zu geben. Eine Besondere. Die zu dem Zeitpunkt zu meiner jeweiligen Lebenslage und Gefühlsauffassung passt.

Ich liebe es, mich zu ändern. Liebe Rollenschlüpfen, das Schauspiel.

Vor ein paar Jahren habe ich unglaublich gerne Printshirts getragen. Rockige, dunkle Kombinationen. Ich war die Rebellin, die endlich erwachsen werden wolle. Irgendwann wusste ich: Isa, das steht dir nicht mehr, das passt nicht.Ich wusste: ich habe mich verändert und wollte auch, dass Andere das wissen.

Ich fing an, zeitgleich mit meinem ungewissen Neustart in Neuseeland, einfarbige Shirts zu lieben. Ich fand sie waren pur. Und, ebenso wie ich zu der Zeit: ein unbeschriebenes Blatt, das darauf wartete, mit Farbtupfern übersät zu werden.

Oder Glitzer. Als ich mich in die Mentalität der Neuseeländer eingelebt hatte, begann ich, sämtliche Jeanshosen und unbequeme Kleidung aus meinem Schrank zu werfen. Das passierte einfach. Denn in Neuseeland lebt es sich bequem und unkompliziert. Warum sich in einem bequemen Land also unbequem fühlen?

Damit meine ich, man fühlt sich wohl. Statt den engen Jeans trug ich nur Leggins (in Nullkommanichts war ich gestartet von einer bei mindestens zehn). Und statt den kalten, schwer kombinierbaren Croptops zog ich einfache, schlichte T- Shirts an. Zu der Zeit fühlte ich mich wohl so. In 90 Prozent der Fälle hatte ich übrigens meine Nikes an, anstelle der blasenbescherenden Heels.

Seit sich mein Leben wieder einmal komplett überschlagen hat, bin ich nun, wo ich momentan bin. Ich fand einfarbig war zu langweilig und einseitig für so ein verrücktes und vielseitiges Mädchen. Ich mag jetzt zwei Farben. Und das Hauptmerk auf einem einzigen Detail. Die verspielte und verträumte Variante.

Vielleicht sehe ich mich in ein paar Jahren wieder in einer ganz anderen Rolle. Nein, nicht vielleicht. Mit großer Sicherheit werde ich in wenigen Wochen zur „seriously busy woman, denn dann startet mein Studium hier in Köln…

Ich liebe es, mich zu verändern. Mich abzuändern, aufzuändern. Manchmal nur ein Wenig und ein anderes Mal ganz viel. Eben so viel, dass ich mich wie Ich fühle.

Ich liebe das Rollenschlüpfen, Schauspiel…

moi

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                                                             B.☆